Wem gehört der Schweizer Wald?

Der Wald bedeckt mit einer Fläche von rund 1,32 Millionen Hektaren einen Drittel der Schweiz. Das Waldgesetz erlaubt allen den freien Zutritt. Darob geht oft vergessen, dass jedes Waldstück einen Besitzer hat. In der Schweiz gibt es rund 250’000 Waldeigentümer, viele private Kleinwaldbesitzer, Bürgergemeinden und Korporationen sowie Gemeinden, Kantone und Bund.

Die Besitzverhältnisse unterscheiden sich von Kanton zu Kanton erheblich: In den Kantonen Luzern und Appenzell Ausserrhoden sind über 70 Prozent des Waldes in Privatbesitz, während es im Wallis und in Obwalden nur gerade 9 Prozent sind. Das Schweizer Waldeigentum ist relativ kleinstrukturiert: Eine durchschnittliche Privatwaldparzelle ist gerade mal zwei Fussballfelder gross (1,3 Hektaren). Die öffentlichen Waldeigentümer kommen im Durchschnitt auf rund 300 Hektaren, das entspricht etwas mehr als 400 Standard-Fussballfeldern.