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Schweizer Holz - Internationaler Tag des Waldes ITW 21. März 2017

Der ITW 2017 widmet sich dem Schweizer Holz. Dieser nachwachsende einheimische Rohstoff ist eine bedeutende Leistung unserer Wälder. Der gesamte Holzvorrat im Schweizer Wald beträgt etwa 427 Mio. m3. Alle 3 Sekunden wächst 1 m3 Holz nach, was einem Würfel mit 1 Meter Kantenlänge entspricht. Jährlich werden die Waldbäume also um etwa 10 Mio. m3 Holz dicker und binden rund 2.2 Mio. Tonnen Kohlenstoff. Nach dem Ernten wird das Holz nach traditionellem Handwerk sowie modernen Techniken zu Qualitätsprodukten weiter verarbeitet. Holzfachleute wie Säger, Zimmerinnen, Schreiner, Drechslerinnen sind bestens qualifiziert im Umgang mit dem faszinierenden Rohstoff. Dank handwerklicher Perfektion entstehen Tische, Stühle oder Häuser und Brücken, deren Wertschöpfung in der Region verbleibt. Auch beim Holz stellt sich die Frage nach seiner Herkunft.

Etwa 535 Millionen Bäume stehen im Schweizer Wald. Pro Einwohnerin oder Einwohner ergibt das 66 Waldbäume. Durchschnittlich werden die Bäume etwa 100 Jahre alt. Eine Douglasie in Madiswil BE ist mit 61 Metern der höchste Baum der Schweiz. Wussten Sie, dass CO2 auf lange Zeit auch im verbauten Holz gebunden bleibt?
Weitere Informationen
Faktenblatt Zahlenwald
Medienmitteilung von WaldSchweiz



Warum ist Schweizer Holz der Rohstoff-Weltmeister?

Diese Frage beantwortet Ihnen gleich Sepp Holzhauser.



Waldrätsel - die Lösung
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Gegen 1000 Rätselfreaks beteiligten sich am Waldrätsel zum Tag des Waldes und fast alle fanden das richtige Lösungswort JAHRRINGE. Herzliche Gratulation den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern und danke für das Interesse an den vielfältigen Waldthemen!

 

 

1. Preis: Manuela Schelbert, 8726 Ricken SG
2. Preis: Alice Rodio, 1865 Les Diablerets
3. - 5. Preis: Yvonne Gujer, 8625 Gossau; Marco Folegnani, 1510 Moudon; Monika Bernhard, 4112 Bättwil.
6. - 10. Preis: Rachelle Melly, 3961 St-Jean; Daniel Braiki, 1008 Prilly; Marie-Lou Dumauthioz, 1005 Lausanne; Katja Studer, 3665 Wattenwil; Esther Del Carlo, 4108 Witterswil.

Die Preise
1. Preis: REKA-Gutscheine im Wert von CHF 500.-
2. Preis: Gutschein im Wert von CHF 100.- zum Einlösen im Fachartikel-Shop von WaldSchweiz
3. - 5. Preis: je ein Taschenmesser «Forester» von Victorinox
6. - 10. Preis: je ein Buch «Waldführer für Neugierige»

Zu den Rätselfragen

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Das Lösungswort kam nicht nur elektronisch, sondern auf ausgesuchten und sogar liebevoll gestalteten Postkarten!



Video zum ITW 2017


Was ist der Internationale Tag des Waldes?

In den 1970er Jahren wurde der ITW durch die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO) lanciert. Ziel der ITW-Aktivitäten ist es, der Bevölkerung Informationen und Eindrücke über die Bedeutung des Waldes zu vermitteln. Im Fokus stehen seine vielfältigen Leistungen und die verschiedensten Aspekte der Nutzung durch den Menschen. Der ITW findet jährlich am 21. März statt. In der Schweiz legt das Bundesamt für Umwelt BAFU zusammen mit den an Wald und Holz interessierten Organisationen das jeweilige Thema fest.
Zur FAO



Tag des Waldes ITW 21. März 2016

Der diesjährige Internationale Tag des Waldes ITW thematisiert "Wald und Wasser".

Der Waldboden speichert nicht nur viel  Regenwasser, er filtert auch einen grossen Teil unseres Trinkwassers; rund 40 Prozent oder jährlich rund 370 Milliarden Liter. Grundwasser aus bewaldeten Einzugsgebieten kann in der Schweiz vielerorts ohne jegliche Aufbereitung als Trinkwasser genutzt werden. Dank der natürlichen Filtration im bedeckten, gut durchwurzelten Waldboden ist die Wasserqualität in der Regel hervorragend. Auch der fehlende Bodenumbruch ist mit ein Grund für die zuverlässige Filterfunktion. Unter anderem deshalb enthält das Grundwasser in Wäldern meistens nur geringe Nitrat- und Chloridmengen, kaum Pestizide, wenig Trübstoffe und praktisch keine unerwünschten Keime.

Faktenblatt von WaldSchweiz "Trinkwasser aus dem Wald"

Zum Video der FAO



Tag des Waldes ITW 21. März 2015

Der Tag des Waldes 2015 widmet sich dem Thema «Kapital Wald und Inwertsetzung von Waldleistungen». Was bedeutet das? Ohne Wald wäre die Schweiz kaum denkbar: Alpentäler wären ohne seinen Schutz nicht bewohnbar. Fast die Hälfte der Pflanzen- und Tierarten würde bei uns aussterben. Uns allen würde die schönste Freizeitarena mit guter Luft und grüner Geborgenheit fehlen. Wir hätten weniger sauberes Trinkwasser, mehr CO2 in der Luft und müssten das Holz anderswo einkaufen. Damit der Wald das alles bieten kann und dabei gesund und stabil bleibt,  muss er regelmässig gepflegt und verjüngt , müssen die Wege und Einrichtungen unterhalten werden. Anders gesagt: Wie die Bauern ihre Äcker bewirtschaften für einen guten Ertrag, pflegen und bewirtschaften auch die Waldeigentümer ihre Wälder.

Fokus vom Bundesamt für Umwelt



Tag des Waldes 21. März 2014

Der Tag des Waldes widmet sich dieses Jahr dem Thema «Verwendung von Schweizer Holz». Der faszinierende und vielfältige Rohstoff Holz wächst still und fast unbemerkt vor unserer Haustüre. Er ist beliebt und eignet sich unter anderem hervorragend als Baustoff. Nicht immer wird jedoch einheimisches Holz verwendet und die Waldbesitzer und Säger haben deshalb Absatzprobleme. Das bedeutet, dass in unseren Wäldern weniger Holz geerntet wird und diese immer älter und instabiler werden. Neben der Waldwirtschaft leidet auch die Artenvielfalt unter diesen Umständen. Viele Tier- und Pflanzenarten überleben nur in lichten Wäldern.

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Damit EndkonsumentInnen erkennen können ob Holzprodukte aus der Schweiz stammen, hat die Branche das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» geschaffen.

 

 

Weitere Informationen

Medienmitteilung Waldwirtschaft Schweiz
ITW-Fokus des Bundesamts für Umwelt
Storymap: Wo ist Schweizer Holz verbaut?
Sieben gute Gründe für Schweizer Holz
Medienmitteilung Lignum, Holzwirtschaft Schweiz



Tag des Waldes 21. März 2013

Der Tag des Waldes ITW 2013 feierte 300 Jahre nachhaltige Waldbewirtschaftung. Das Prinzip der Nachhaltigkeit wurde nämlich im Wald erfunden, und zwar 1713 von Hans Carl von Carlowitz. Holz war zu seiner Zeit der wichtigste Rohstoff in Europa und wurde im Bau, zum Heizen und Kochen, im Schiffs- und Bergbau benötigt. Europas Wälder wurden rücksichtslos zerstört - für heutige Europäer unvorstellbar - und es drohte eine Rohstoffkrise. Carlowitz erkannte das Problem und formulierte in seinem Werk zur Forstwirtschaft Sylvicultura oeconomica, dass nur so viel Holz geschlagen werden solle wie durch Aufforstung nachwächst. Er gilt damit als Begründer des Prinzips der Nachhaltigkeit. Ein Dossier dazu findet sich auch auf der Website des BAFU.

Infoblatt zum ITW 2013 von Waldwirtschaft Schweiz und "Unser Wald. Nutzen für alle."
Infos zu Hans Carl von Carlowitz
Zum Dossier des Bundesamts für Umwelt