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Dezember

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Blühender Schwarzdorn. Bild Thomas Reich/WSL
Möchten Sie Ihr Zuhause an Weihnachten mit blühenden Zweigen schmücken? Dann sollten Sie anfangs Dezember einen Kirschenzweig schneiden und ihn in eine mit Wasser gefüllte Vase stellen. Auch Zweige anderer Bäume oder Sträucher eignen sich dazu, sofern sie vor dem Blattaustrieb blühen. Zum Beispiel Apfelbäume oder der Schwarzdorn. Dieser alte Brauch führt auf eine Heilige zurück, welche im dritten Jahrhundert lebte und getötet wurde, weil sie zum Christentum übertreten wollte. Während ihrer Flucht fand sie laut Legende Schutz in einem Felsspalt, weshalb sie heute von den Mineuren als Schutzpatronin verehrt wird. Auf dem Weg ins Gefängnis soll ihr Gewand an einem Zweig hängengeblieben sein. Den abgebrochenen Zweig nahm sie in ihr Verlies mit und er erblühte an ihrem Todestag – dem 4. Dezember. Die Blüten sind mit der Hoffnung auf Licht und Freude verbunden und geben ihrem Tod einen Sinn.

Wie heisst diese Heilige? Oder wie heisst der Zweig?
Beide Antworten sind richtig.

Mailen Sie die gewählte Antwort mit Ihrer Adresse an info(at)wald.ch und vergessen Sie nicht, den gewünschten Preis anzugeben. Viel Glück beim Raten!

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Lösung November

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Alte Weisstannen in der Bildmitte. Raphael Schwitter/Fachstelle Gebirgswald.
Die Weisstanne zählt zu den höchsten Nadelbäumen Europas. Sie kann bis zu 65 Meter hoch und 600 Jahre alt werden. Bis es soweit ist, muss sie aber richtig kämpfen. Sie ist empfindlich gegen Luftverschmutzung, mag weder sehr trockene noch sehr nasse Böden, bevorzugt eher höhere Lagen und braucht Licht zur vollen Entfaltung. Zwar kann sie als junger Baum jahrzehntelang im Schatten mächtiger Nachbarn ausharren und nutzt dann ihre Chance, sobald diese geerntet werden. Wenn sie denn nicht schon als junger Baum durch das Rotwild abgefressen wurde, ihre weichen Nadeln sind eine Delikatesse für Reh und Hirsch. Auch deshalb wird die Königin der Nadelbäume in der Schweiz seltener. Dabei wäre sie mit ihren guten Eigenschaften ein idealer stabilisierender Baum und besonders wichtig im Schutzwald. Im Gegensatz zur Rottanne dringt das Wurzelwerk der sturmfesten Weisstanne tief in die Erde und stabilisiert damit die Böden. Auch ihr Holz kann vielfältig verbaut werden. Wie erkennst du die Weisstanne besonders leicht?

Anwort. An ihren aufrecht stehenden Zapfen oder Zapfenspindeln.

Der Gewinner
Martino Pedrazzini, 6600 Locarno

Herzliche Gratulation!

Wir wünschen frohe Festtage!



Die Wettbewerbspreise

Sie können wählen zwischen einem 

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Texte Philippe Domont
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